Mentoring › VIP Intensivtag
VIP Intensivtag
Manche Dinge löst du nicht zwischen zwei Terminen.
Ein ganzer Tag, nur du und ich. Um Ort, Essen und Ablauf kümmere ich mich. Du bringst die eine Sache mit, die sich seit Wochen nicht bewegt.
30 Minuten. Wir klären, ob der Tag für dich der richtige ist. Wenn nicht, sage ich es dir.
1 Tag
Exklusiv. Nur du und ich, von morgens bis abends.
+ 1 Abend
Vorabend mit Abendessen und Übernachtung, immer dabei.
0 Aufwand
Ort, Ablauf und Verpflegung übernehme ich. Du kommst an.
2 Termine
Danach, damit aus dem Tag eine Veränderung wird.
Es ist nie „mehr Klarheit". Es ist immer eine konkrete Sache.
Die Unterlagen liegen seit elf Tagen auf deinem Schreibtisch. Morgens legst du sie auf den linken Stapel, abends auf den rechten. Am Freitag fragt jemand nach. Du sagst, du meldest dich Anfang der Woche. Du meldest dich nicht.
In der Runde fragst du, wer das übernimmt. Es wird still. Du sagst: Gut, dann mache ich es. Alle nicken erleichtert. Du bist wütend, und keiner im Raum merkt, worüber.
Du hast die Unterlagen am Freitag abgegeben. Montag um sieben machst du die Datei noch einmal auf, liest zwei Zeilen und überarbeitest sie. Um halb neun sagst du, passt schon, ich habe nur etwas gefeilt. Es ist das vierte Mal in diesem Quartal.
Einer aus deinem Team, vierzehn Jahre dabei, liefert seit drei Quartalen nicht mehr. Du setzt das Gespräch an. Er kommt rein, erklärt, warum es gerade schwierig ist, du nickst. Ihr vereinbart, in vier Wochen nochmal zu schauen. Im Flur weißt du, dass du wieder nichts gesagt hast.
Die Zahlen fürs nächste Jahr kamen Freitag um 17:40 per Mail. Am Montag stellst du sie deinen Leuten vor und sagst, das schaffen wir. Du glaubst es selbst nicht. Niemand fragt dich, ob du es glaubst.
Du bist seit acht Monaten in der neuen Rolle. Deine früheren Kollegen duzen dich noch. Aber niemand schreibt dir mehr um halb sechs „Kommst du mit?". Gemerkt hast du es erst nach vier Monaten.
Sonntag um elf fährst du kurz rein, nur um etwas nachzusehen. Du bleibst drei Stunden. Auf dem Rückweg denkst du zum ersten Mal seit Langem: Wenn ich zwei Wochen ausfalle, bleibt hier alles liegen.
Ob dir die Firma gehört oder ob du ein Team führst, ohne dass sie dir gehört: Der Unterschied zeigt sich tagsüber. Am Abend sitzt du in beiden Fällen im Auto und rufst niemanden an.
Für so etwas hast du seit Wochen genau ein Zeitfenster, nämlich die vierzig Minuten zwischen zwei Terminen. Die reichen, um es auf einen Zettel zu schreiben. Der Zettel liegt jetzt unter deinem Laptop.
Und es liegt nicht daran, dass du nicht wüsstest, was zu tun wäre. Du weißt es meistens ziemlich genau. Du tust es trotzdem nicht, und dafür hast du dir längst eine Begründung zurechtgelegt, die sogar vernünftig klingt.
Manchmal geht es nicht um eine Entscheidung, sondern um die Richtung.
Es muss nicht brennen. Manche kommen, weil sie seit Monaten an derselben Stelle stehen und langsam ahnen, dass es diesmal nicht an den Umständen liegt.
- Du sagst seit anderthalb Jahren, dass du dich selbstständig machen willst. Es gibt eine Excel-Datei dazu und einen Ordner mit Lesezeichen. Sonst nichts.
- Die Selbstständigkeit läuft. Du arbeitest mehr als früher als Angestellter und nimmst weniger mit nach Hause. Nach dem Steuerbescheid rechnest du es einmal durch und schaust danach eine Woche nicht mehr hin.
- Du hast dir zum dritten Mal vorgenommen, den Preis zu erhöhen. Beim Kunden am Telefon nennst du wieder den alten.
- Dritte Station, dasselbe Muster: Wieder ist da einer, mit dem es kracht. Beim ersten Mal war es Zufall, beim zweiten Pech. Beim dritten Mal hast du aufgehört, das zu glauben.
- Du weißt seit Monaten, dass etwas sich ändern muss. Wenn dich jemand fragt, warum du es nicht änderst, hast du sofort eine Antwort parat. Du hörst dich dabei selbst reden.
Ein Kurswechsel geht nicht ohne den Moment, in dem du durch den Wind musst.
Beim Segeln ist die Wende der unangenehmste Teil. Für ein paar Sekunden steht das Boot, das Segel schlägt, es ist laut, und es fühlt sich an, als würdest du Fahrt verlieren.
Wer nicht wendet, segelt weiter geradeaus. Bequem, aber weg vom Ziel.
Dieser Tag ist der Moment durch den Wind. Er ist nicht gemütlich. Danach steht der Kurs.
Nicht länger. Tiefer.
Der Vorabend
Du kommst am Abend vorher an, wir essen zusammen, ohne Agenda und ohne Thema. Für dich soll sich das nach einem entspannten Abend anfühlen, und genau das ist es auch.
Und trotzdem fängt unsere Zusammenarbeit hier schon an. Ich lerne dich kennen, bevor wir am Thema sitzen: wovon du erzählst und wovon nicht, wo du schneller wirst, wo du abbiegst. Am nächsten Morgen fangen wir deshalb nicht bei null an, sondern an der Stelle, die mir am Abend aufgefallen ist.
Der Tag
Wenn wir uns morgens gegenübersitzen, ist die Vorstellungsrunde vorbei. Wir fangen nicht bei deiner Geschichte an, sondern an der Stelle, an der du sonst aufhörst.
Ein ganzer Tag ändert zwei Dinge: Niemand funkt dazwischen, und wir müssen nicht aufhören, wenn es unangenehm wird. Genau da enden Gespräche sonst, weil der nächste Termin ansteht.
Deshalb passiert an einem Tag oft das, wofür sonst ein halbes Jahr draufgeht, und das liegt nicht an der Länge, sondern daran, dass nichts den Faden abreißen lässt und du abends nicht nach neunzig Minuten wieder in deinem Alltag stehst.
Eines sage ich dir vorher: Ich kann einen Raum bauen, in dem etwas möglich ist. Hineingehen musst du selbst. Wenn du das willst, reicht ein Tag weiter, als du denkst.
Manches versteht man nicht am Tisch.
Wenn du dich vor etwas drückst, drückst du dich meistens nicht vor der Sache. Du drückst dich vor dem Gefühl davor. Und dieses Gefühl lässt sich nicht wegdenken, sondern nur durchgehen.
Beim Segeln übt man das Kentern im flachen Wasser. Mit Anzug, bei Sonne, mit jemandem daneben. Danach hast du keine Angst mehr davor, dass es passiert, weil du weißt, wie du wieder hochkommst. Nicht, weil dir jemand erklärt hat, es sei halb so wild.
Manchmal bedeutet das, dass wir an einen Ort gehen, an dem du deine eigene Reaktion beobachten kannst, während sie passiert: eine Höhe, eine Enge, offenes Wasser. Nicht um sie auszuhalten, sondern um zu sehen, was du in genau diesem Moment tust. Dasselbe tust du montags im Meeting, nur merkst du es dort nicht.
Häufiger ist es unspektakulärer und wirkt trotzdem stärker, weil es das ist, was du am Montag brauchst.
- Der Anruf, den du seit acht Wochen nicht machst. Wir machen ihn an diesem Tag, und ich sitze daneben.
- Der Kunde, bei dem du nicht nachfasst, weil du dir sagst, er meldet sich schon von allein.
- Die Nachricht, die seit Wochen als Entwurf liegt. Sie geht heute raus.
- Das Nein, das du seit Januar denkst und nicht sagst. Erst üben wir den Satz, dann sagst du ihn.
- Die Zahl, die du nennen müsstest und die du bisher jedes Mal nach unten gerundet hast.
- Das Gespräch, das ihr seit dem Frühjahr höflich umgeht.
Und manchmal braucht es nichts davon, sondern nur einen Spaziergang, ein Café, ein Hotel, einen Ort, an dem dich niemand kennt.
Wo wir nach draußen gehen, ist immer jemand dabei, der genau dafür ausgebildet ist. Und du entscheidest an jeder Stelle selbst, wie weit du gehst.
Kein Programm. Und ein klarer Verlauf.
Was wir konkret tun, entscheidet sich an deinem Thema. Der Weg über den Tag ist trotzdem immer derselbe.
Ankommen
Abendessen, ohne Agenda. Du erzählst, ich höre zu. Du kommst an, bevor der Tag anfängt, und ich weiß am nächsten Morgen, wo ich hinschauen muss.
Standort
Wo stehst du wirklich, nicht wo du laut Kalender stehst. Wir nehmen uns die Sache vor, die du mitgebracht hast, und die Sache darunter, die du nicht angemeldet hattest.
Durch den Wind
Wir essen und gehen weiter, statt abzuschalten. Hier fällt oft der Satz, der den ganzen Tag trägt. Wenn dein Thema es braucht, verlassen wir jetzt den Raum.
Neuer Kurs
Wir arbeiten mit dem, was am Vormittag sichtbar geworden ist. Wenn es passt, gehen wir deinen Weg als Ganzes durch, von der Stelle, an der es losging, bis zu der, an der du gerade stehst. Vieles ordnet sich dabei von allein.
Auf Kurs
Kein Protokoll. Eine Entscheidung, und ein erster Schritt, der bis Freitag erledigt ist. Klein genug, dass du ihn machst. Groß genug, dass er etwas ändert.
Woran du merkst, dass der Tag gewirkt hat, sieht auch dein Umfeld.
Du führst am Dienstag um neun das Gespräch, das du vier Monate geschoben hast. Und du führst es ruhig zu Ende.
Die Unterlagen sind unterschrieben oder abgelehnt. Sie liegen nicht mehr auf dem Stapel.
In der Runde bleibt es still, und du sagst diesmal nicht: Gut, dann mache ich es.
Du sagst in der Runde den Satz, den du sonst geschluckt hättest. Jemand widerspricht, und du bleibst dabei.
Du gibst eine Aufgabe ab und fragst nicht nach. Sie kommt zurück, anders als du sie gemacht hättest, und du lässt sie so.
Du gehst um sechs. Am nächsten Morgen ist nichts passiert.
Was dabei innerlich passiert, ist meine Arbeit. Dein Ergebnis ist das, was am Montag anders läuft.
Zwei Termine nach dem Tag. Beide inklusive.
Nach vier bis sechs Wochen sprechen wir wieder. Nach acht bis zwölf Wochen noch einmal. Telefon, online oder bei mir in Landau, wie es dir passt.
Nicht aus Höflichkeit. In genau diesem Fenster entscheidet sich, ob aus einem guten Tag eine Veränderung wird oder eine Erinnerung.
Ein halber Tag, ein ganzer Tag oder ein ganzes Jahr.
Drei Formate, drei unterschiedliche Anlässe. Der Intensivtag ist kein größerer Auftakt, sondern der Tag für etwas, das nicht warten kann.
Standortbestimmung
VIP Intensivtag
Sparring-Mandat
Der Intensivtag ist kein Baustein aus dem Mandat. Er ist ein eigener Tag an einem Wendepunkt, jederzeit einzeln buchbar.
Ein Preis. Keine Zusatzkosten.
3.497 €zzgl. Umsatzsteuer
- Die individuelle Vorbereitung vorab
- Der Vorabend mit Abendessen und Übernachtung
- Der ganze Tag, ohne Uhr im Nacken
- Ort und Räume, von mir organisiert
- Verpflegung über den gesamten Tag
- Zertifizierte Begleitung, wo wir nach draußen gehen
- Zwei Nachgespräche nach vier bis sechs und nach acht bis zwölf Wochen
- Erreichbarkeit dazwischen, per Anruf oder Nachricht
Du buchst nichts, organisierst nichts und legst nichts aus. Du kommst an, alles andere ist geregelt.
Wenn es für dich passt, suchen wir im Gespräch einen Termin.
Für wen dieser Tag gedacht ist. Und für wen nicht.
Der Tag passt, wenn du
- eine Sache benennen kannst, die sich seit Wochen nicht bewegt
- bereit bist, an diesem Tag auch das zu sagen, was du sonst nicht sagst
- willst, dass am Ende etwas entschieden ist und nicht nur besprochen
- dir einen ganzen Tag freihältst, ohne zwischendurch ins Handy zu schauen
Der Tag passt nicht, wenn du
- eine Fachberatung suchst, etwa zu Steuern, Recht oder Finanzierung
- dich in einer akuten psychischen Krise befindest. Dann ist ärztliche oder therapeutische Hilfe der richtige Weg, und ich sage dir das offen
- ihn machst, weil jemand anderes findet, dass du das machen solltest
- eine dauerhafte Begleitung brauchst. Dann ist das Sparring-Mandat das passendere Format
Wo findet der Tag statt?
In Landau, an einem Ort in der Umgebung oder dort, wo dein Thema es sinnvoll macht. Wenn du weit weg wohnst, finden wir einen Ort auf halbem Weg oder in deiner Nähe. Das klären wir im Erstgespräch.
Ist der Vorabend Pflicht?
Er gehört dazu und kostet nichts extra, weil der Tag damit deutlich besser wird. Wenn es bei dir nicht geht, sagst du das im Erstgespräch, dann planen wir anders.
Was ist, wenn ich nicht genau weiß, was mein Thema ist?
Das ist häufiger, als du denkst, und kein Hindernis. Wir finden im Erstgespräch heraus, ob der Intensivtag der richtige Rahmen ist oder ob die Standortbestimmung besser passt.
Kann mein Unternehmen den Tag buchen?
Ja. Die Rechnung geht dann an das Unternehmen. Was an diesem Tag besprochen wird, bleibt trotzdem vollständig zwischen uns. Zurückgemeldet wird höchstens, dass der Termin stattgefunden hat.
Wird der Intensivtag auf ein Mandat angerechnet?
Nein. Er ist ein eigenständiges Format und jederzeit einzeln buchbar, auch neben einem laufenden Mandat.
Wie vertraulich ist das Ganze?
Vollständig. Ohne Ausnahme. Weder dein Name noch dein Thema taucht irgendwo auf, auch nicht als anonymes Beispiel.
Die meisten kennen entweder den Konzern oder das Gründen. Ich kenne beides.
Mit 18 habe ich im Deutschen Roten Kreuz Verantwortung für Menschen übernommen. Später eigene Firmen gegründet, in Finanzen, Marketing und im Outdoor-Handel. Ich weiß, wie sich der 28. eines Monats anfühlt, wenn Gehälter rausgehen und du nachrechnest, ob es reicht. Danach über 20 Jahre in einem der größten Handelskonzerne der Welt, als Geschäftsführer, Bereichsleiter und Executive Consultant.
Ich kenne beide Seiten: die Verantwortung für eine Firma, die dir gehört, und die Verantwortung für Ergebnisse, über die andere entscheiden. Deshalb muss mir keiner von beiden etwas erklären.
An einem einzelnen Tag reicht Erfahrung allein nicht. Es braucht auch das Handwerk, um schnell an die richtige Stelle zu kommen, statt einen Tag lang um sie herumzureden. Meine Ausbildung liegt auf aktuellem Stand der Neuro- und Emotionsforschung, und ich arbeite nicht nach Schema F, sondern mit dem, was zu dir und deinem Thema passt.
Es gibt genau eine Sache. Du weißt, welche ich meine.
Lass uns dreißig Minuten sprechen. Wir klären, ob dein Thema einen ganzen Tag braucht, und wenn es passt, suchen wir einen Termin.
Lieber direkt sprechen? +49 151 2402 1019